Belfast Central

Ryan hat sich vom Waffenimperium seiner Familie abgewandt und wurde Sanitäter. Als er im Dienst angeschossen und fast getötet wird, hat er Schwierigkeiten seinen Idealen treu zu bleiben.

                                                                                                                   

Belfast Central – Worum geht’s?

Belfast 1993: Für den jungen Sanitäter Ryan wird ein nächtlicher Einsatz zum Verhängnis. Er gerät in die Schusslinie der IRA und wird schwer verletzt. Die Polizei legt den Fall schnell zu den Akten. Doch wer war der alte Mann, der wie ein Geist am Tatort auftauchte und Ryan das Leben rettete? Kaum genesen, macht Ryan sich auf die Suche. Dabei wird er immer tiefer in den gewalttätigen Kampf zwischen IRA und militanten Protestanten verstrickt, mit fatalen Folgen …

Wie ist das Buch entstanden?

‚Belfast Central‘ hat den Beinamen ‚Das Buch‘ bekommen, weil ich ewig gebraucht habe, um es zu schreiben (und hoffentlich nie wieder solange brauchen werde). Wie ahnungslos ich doch war, als ich vor rund 12 Jahren die ersten Zeilen geschrieben habe – Zeilen, die schlussendlich nicht überlebt haben. Doch die Figuren haben überlebt und mit jedem Entwurf wurde das Bild von ihnen klarer und authentischer. Für mich sind sie Menschen aus Fleisch und Blut – so viel Zeit habe ich ihnen in ihrer Entwicklung gegeben.

Es hat sich wirklich vieles in der Geschichte verändert, ein schmerzhafter aber nötiger Prozess beim Schreiben. Dennoch bin ich dem Thema des Buchs treu geblieben. Seit ich die Bücher-Reihe ‚Kevin und Sadie‘ von Joan Lingard gelesen hatte, wollte ich über den Nordirlandkonflikt schreiben. Die Frage, die mich dabei am meisten beschäftigte, war: Wenn Irland im Jahr 1921 von Großbritannien unabhängig wurde, wieso brach der Konflikt in Nordirland dann erst 1969 aus – also rund 50 Jahre später? Es ist ein sensibles Thema und auch komplexer als es auf den ersten Blick scheint. Ich habe mich Jahre lang intensiv mit dieser Frage auseinander gesetzt und bin dennoch bei weitem keine Expertin. Mein Wissen ist jedoch solide genug, um mit ‚Belfast Central‘ einen authentischen Roman geschaffen zu haben.

Das Schicksal in einer Schublade vergessen zu werden …

Viele Manuskripte landen unfertig in einer Schublade und werden vergessen. Als mein Erstlingswerk hätte es ‚Belfast Central‘ genauso ergehen können. Doch die Geschichte und die Charaktere waren mir einfach zu wichtig, um sie zur Seite zu legen. Jede Figur in ‚Belfast Central‘ war die Mühe wert, jede Figur hat seinen Platz im Buch verdient. Und ich bin mir sicher, dass das Lesen über sie genauso viel Spaß macht, wie über sie zu schreiben.

Also viel Spaß beim Lesen!

Ihre A.K. Amherst

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